Ruhe und Erholung in unberührter Natur

Insel Kirr ist ein Naturparadies inmitten des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft.

Inselportrait

Geschichte

Die Besiedelung der Insel Kirr lässt sich bis in das 15. Jahrhundert zurückverfolgen. Die Bewohner betrieben bis Mitte des 20. Jahrhunderts vorwiegend Weidewirtschaft auf der Insel.

Eine Nutzung des „Kranichhofes“ als landwirtschaftliche Hofstelle ist bis zurück in das 17. Jahrhundert nachweisbar. Über die Zeit wechselten die Pächter der Hofstelle und der letzte Bauer lebte bis Ende des 2. Weltkrieges auf dem Kirr.

In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Insel erstmalig touristisch genutzt. Aus dem alten Bauernhaus wurde ein Ferienheim der Dresdner Verkehrsbetriebe.

Anfang der 70er Jahre erwarb die Deutsche Seereederei Rostock (DSR) den Kranichhof und betrieb ihn als Ferienobjekt weiter. Der Gebäudeumfang wurde um drei Bungalows, die heute vermietet werden, erweitert.

Seit 1972 sorgen ehrenamtliche Vogelwärter des Ornithologischen Vereins Halle/Saale (seit der Wiedervereinigung in Zusammenarbeit mit dem Nationalparkamt) sehr engagiert für den Schutz der auf der Insel brütenden Sumpf- und Wasservögel.

Nach der Wiedervereinigung und im Zuge der Privatisierung der DSR wird 1999 die traditionsreiche Reederei F. Laeisz Eigentümer des Ferienobjektes. Nach der Übernahme des Kranichhofes durch die Reederei F. Laeisz wurden die Bungalows und die Erschließungsanlagen der Insel umfangreich saniert und modernisiert.

Natur

Die Insel Kirr, eine Salzgrasinsel mit weitverzweigten Prielen, ist ein Kleinod für Ornithologen und Naturliebhaber.

Wat- und Wasservogelarten wie Rotschenkel, Uferschnepfe, Kampfläufer und Alpenstrandläufer, um nur einige zu nennen, finden hier ihre Brutplätze.

Im Herbst eines jeden Jahres wird die Insel zum Rastplatz von abertausenden Kranichen, die sich auf ihrem Zugweg nach Süden befinden.